Wirtshaus „Hirschen“
Die Endstehungsgeschichte

Der "Hirschen" vor 1788
Der "Hirschen"
Der historische Bau "zum Hirschen" reicht in die Zeit zurück, da Amsteg von Obersilenen her noch nicht auf einer Fahrstrasse zu erreichen war. Der Saumweg führte damals vom Silener Dörfli übers Flüeli (Zwing Uri) an der Heiligkreuzkapelle vorbei ins Dorf "Ze Stege"
Damals war die Vorderfront ein Blockbau, während das Hinterhaus als Mauerwerk errichtet war. Die Fenster zierten farbige Zug- und Stossläden ; das innere des Hauses war mit stilvollen Einrichtungen ausgestattet. (Lithographie von Engelmann, um 1780). Beim grossen Dorfbrand von 1788 wurde auch dieses Haus ein Raub der Flammen. Der Neubau aus dem Jahre 1830 hatte keine Ähnlichkeit mehr mit seinem Vorgänger. Als Besitzer wird im "Bürgerhaus von Uri" der Zoller Josef Tresch genannt.
Tierpark
1930 / 31
Der Tierpark existierte nur kurz, unter Müesli Hirschen, der Bärengraben war im Haus Chäli

Alter "Hirschen" mit der Zooanlage

Der Zoo mit Bärengraben (Foto Daniel Müessli)

Der "Hirschen" um 1930
Der alte Hirschen ist 1976 abgebrannt, von ca. 1943 bis 1977 war wurde keine Gast-Wirtschaft mehr betrieben, nach dem Wiederaufbau wurde das Wirtshaus durch Josef Epp-Püntener wieder eröffnet
Im Jahre 1977 wurde der "Hirschen" durch einen Brand zerstört und drei Jahre später, im stile seines Vorgängers, neu errichtet. Er bildet heute einen gewichtigen Schwerpunkt im Dorfbild von Amsteg..

Der "Hirschen" 2000